Mlalo Coffee Community - Ein steiniger Weg, nicht einfach, aber machbar
Der zweite Schritt der Mlalo Coffee Community zeigt vor allem eines: Dieses Projekt lebt von Gemeinschaft, Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung. Nach der ersten Pflanzung der Kaffeesetzlinge wurde deutlich, dass der Erfolg nicht nur von Planung abhängt, sondern von Menschen, die gemeinsam anpacken.
Die Anbaufläche liegt in Ngazi, unweit von Mlalo. Josephs Onkel Amana, der die Betreuung der Plantage während seiner Abwesenheit übernimmt, lebt in der Nähe des Manungu Peak, einer markanten Erhebung in der Gegend. Die Plantage liegt etwa zwei Kilometer entfernt. Dieser Weg wird vollständig zu Fuß zurückgelegt – sowohl für die tägliche Pflege als auch für den Wassertransport. Diese Strecke ist einerseits ein Vorteil, da sie die Nähe und regelmäßige Kontrolle der Pflanzen ermöglicht, andererseits aber auch eine große körperliche Herausforderung, insbesondere wenn täglich Wasser und Arbeitsmaterialien dorthin getragen werden müssen.
Amana übernimmt dabei eine zentrale Rolle im Projekt. Er kümmert sich um die Pflege der Setzlinge, kontrolliert sie regelmäßig und sorgt vor allem für die tägliche Bewässerung. Gerade in der Anfangsphase ist diese konstante Pflege entscheidend für das Anwachsen und die gesunde Entwicklung der Pflanzen.
Auch Joseph war bei der ersten Pflanzung aktiv als Helfer vor Ort beteiligt. Gemeinsam wurde die Fläche vorbereitet, Löcher wurden ausgehoben, organischer Dünger eingebracht und die Setzlinge sorgfältig eingesetzt. Anschließend wurden alle Pflanzstellen mit Wasser versorgt, um den jungen Pflanzen einen bestmöglichen Start zu geben. Dieser gemeinsame Einsatz hat gezeigt, wie wichtig direkte Mitarbeit auf dem Feld ist und wie stark das Projekt von persönlichem Engagement lebt.
Doch das Projekt ist nicht nur Aufgabe weniger Personen. Es ist ein gemeinsames Arbeiten vieler Beteiligter. Jeder Schritt wurde vor Ort gemeinsam durchgeführt – mit dem Ziel, den jungen Pflanzen stabile und gesunde Wachstumsbedingungen zu schaffen.
Diese Arbeit hat deutlich gemacht, wie entscheidend körperliche Präsenz und Mitarbeit im Feld sind. Der direkte Einsatz stärkt nicht nur die Pflanzenpflege, sondern auch das Verständnis für die Abläufe und Herausforderungen des Kaffeeanbaus.
Trotz aller Fortschritte wurde auch sichtbar, dass zusätzliche Unterstützung notwendig ist. Die bereits vorhandenen Mittel wurden vollständig eingesetzt, einschließlich Transportkosten und weiterer Ausgaben, die im Verlauf der Arbeiten entstanden sind. Auch die Unterstützung der Familie vor Ort – insbesondere von Amana und seiner Frau – ist essenziell, damit die Bewässerung und Pflege kontinuierlich weitergeführt werden kann.
Aus diesem Grund wurde erneut um Unterstützung gebeten, damit ein kleiner finanzieller Beitrag bei der Familie verbleiben kann, um die tägliche Pflege der Setzlinge sicherzustellen. Diese Hilfe ermöglicht es, die Pflanzen auch in den kommenden Tagen zuverlässig zu versorgen und ihre Entwicklung stabil zu halten.
Ein weiterer wichtiger Erkenntnisgewinn aus diesem Projektschritt ist die Bedeutung regelmäßiger Besuche vor Ort. Nur durch kontinuierliche Kontrolle kann sichergestellt werden, dass die Setzlinge gut wachsen und mögliche Herausforderungen frühzeitig erkannt werden. Die Nähe zur Plantage und der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort sind entscheidend für den langfristigen Erfolg des Projekts.
Mit diesem zweiten Schritt wird klar: Die Mlalo Coffee Community ist mehr als nur ein landwirtschaftliches Projekt. Es ist ein gemeinschaftlicher Prozess, der auf Vertrauen, Zusammenarbeit und Verantwortung basiert. Jeder einzelne Beitrag – ob durch Arbeit, Pflege oder Unterstützung – trägt dazu bei, dass aus kleinen Setzlingen eine nachhaltige Zukunft entstehen kann.
Gemeinsam wurde hier bereits viel erreicht, doch es ist erst der Anfang einer längeren Reise.
🇬🇧Strength Through Community – Everyone Comes Together
The second step of the Mlalo Coffee Community shows one clear thing: this project is built on community, cooperation, and mutual support. After the first planting of the coffee seedlings, it became even more evident that success does not only depend on planning, but on people coming together and actively working side by side.
The coffee plot in Ngazi is located near the home of Joseph’s uncle, Amana, who is also known by this name in the region. His house is situated close to Manungu Peak, a well-known landmark in the area. The plantation is about two kilometers away. This distance is covered entirely on foot—both for daily care and for carrying water to the field. On one hand, this proximity is an advantage, as it allows for close monitoring and regular attention to the plants. On the other hand, it is also physically demanding, especially when water and tools must be carried by hand every day.
Amana plays a central role in the project. He is responsible for taking care of the seedlings, regularly checking their condition, and ensuring their daily watering. In this early stage, consistent care is crucial for the seedlings to take root properly and develop into healthy coffee plants.
Joseph also actively participated as a helper during the first planting phase. Together, the land was prepared, holes were dug, organic fertilizer was applied, and the seedlings were carefully planted. After planting, each hole was watered to ensure the young plants received the best possible start. This shared effort showed how important hands-on involvement in the field is and how strongly the project depends on personal commitment.
This work has made it very clear how essential physical presence and direct participation in the field are. Working side by side not only improves the care of the plants but also deepens the understanding of the farming process and its daily challenges.
Despite the progress made, it also became clear that additional support is needed. The available funds have already been fully used, including transport costs and other expenses that arose during the project activities. The support of the family on site—especially Amana and his wife—is essential to ensure continuous watering and care of the seedlings.
For this reason, further support was requested so that a small amount of funding can be left with the family to ensure the daily care of the seedlings. This support makes it possible to maintain consistent watering and protect the development of the young plants during this critical stage.
Another important insight from this stage of the project is the importance of regular visits to the site. Only through continuous monitoring can it be ensured that the seedlings are growing well and that potential challenges are identified early. Being close to the plantation and maintaining direct communication with the people on the ground is key to the long-term success of the project.
With this second step, it becomes clear: the Mlalo Coffee Community is more than just an agricultural project. It is a collective process based on trust, cooperation, and shared responsibility. Every contribution—whether through labor, care, or support—helps turn small seedlings into a sustainable future.
Together, much has already been achieved, but this is only the beginning of a longer journey.
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