Vorbei an fließenden Bächen, wo Wasser sich ausbreitet und Ruhe einkehrt

Veröffentlicht am 6. April 2026 um 19:28

🇧🇪 Mückensiefen und Wesertalsperre, Raeren, Runde von Schönefelderweg

 


Start am Schönefelderweg – Waldrand am Übergang zum Venn

Der Ausgangspunkt dieser Rundwanderung befindet sich am Wanderparkplatz am Schönefelderweg. Dieser liegt in einer geschlossenen Waldlandschaft am Rand des Venns und markiert einen Übergangsbereich zwischen offener Hochfläche und bewaldetem Gelände.

Direkt am Startpunkt befindet sich das Vennkreuz, das als klarer Orientierungspunkt dient. Die Umgebung ist bereits ruhig und abgeschirmt, geprägt von dicht stehenden Bäumen und einem gleichmäßigen Waldbild. Der Untergrund ist fest und übersichtlich, wodurch der Einstieg in die Tour ohne Vorbereitung oder Orientierungsprobleme möglich ist.

Die Route beginnt unmittelbar am Parkplatz und führt ohne Verzögerung in den Wald hinein. Bereits hier wird deutlich, dass die Tour von klaren Strukturen und gut nachvollziehbarer Wegführung geprägt ist.

Asphaltierter Abstieg ins Tal

Der erste Streckenabschnitt verläuft vollständig auf einem asphaltierten Weg und führt kontinuierlich bergab. Die Steigung ist gleichmäßig und moderat, sodass ein ruhiges, konstantes Gehen möglich ist.

Der Weg ist breit ausgebaut und bietet sicheren Halt, auch bei feuchten oder rutschigen Bedingungen. Dadurch eignet sich dieser Abschnitt besonders gut als Einlaufphase.

Mit zunehmender Distanz verändert sich die Umgebung schrittweise. Die Vegetation wird dichter, der Wald geschlossener. Der Lichteinfall nimmt ab, da sich die Baumkronen stärker über dem Weg schließen. Gleichzeitig treten vermehrt feuchte Stellen am Wegesrand auf. Moose, nasse Böden und kleine Wasseransammlungen weisen auf die zunehmende Nähe zu wassergeprägten Bereichen hin.

Trotz des asphaltierten Untergrunds bleibt die Umgebung naturnah. Die Geräuschkulisse ist reduziert, und der Abschnitt zeichnet sich durch eine gleichmäßige, störungsfreie Wegführung aus.

Querung des Mückensiefen

Im weiteren Verlauf wird der Mückensiefen erreicht und überquert. Diese Querung erfolgt direkt über den asphaltierten Weg und ist technisch einfach.

Der Bach erscheint an dieser Stelle als schmaler, klar definierter Wasserlauf, der den Weg quert. Die Fließgeschwindigkeit ist gering, und das Wasser verteilt sich teilweise in den angrenzenden Bodenbereichen. Die Umgebung ist sichtbar feuchter als in den vorherigen Abschnitten.

Auch wenn der Mückensiefen hier noch keine dominierende Rolle spielt, ist seine Wirkung auf die Landschaft bereits erkennbar. Die Vegetation wirkt dichter und stärker durchfeuchtet, und der Charakter der Umgebung verändert sich in Richtung eines bachbegleitenden Lebensraums.

Die Querung selbst erfolgt ohne besondere Anforderungen und ist jederzeit gut passierbar.

Übergang zur Weser und Uferbereich

Nach der Querung des Mückensiefen wird die Weser erreicht. Der Weg führt zunächst über den Fluss, bevor er auf schmaleren Pfaden hinunter zum Ufer leitet.

In diesem Abschnitt verändert sich die Struktur des Weges. Die Breite nimmt ab, und der Untergrund wird natürlicher. Gleichzeitig tritt das Wasser stärker in den Vordergrund. Die Weser zeigt eine erkennbare Strömung, und das Flussbett ist von unterschiedlich großen Steinen geprägt.

Am Ufer verläuft der Weg in unmittelbarer Nähe zum Wasser. Die Strömungsgeräusche sind konstant wahrnehmbar. Die Steinmännchen entlang des Ufers sind vereinzelt sichtbar und markieren Punkte, an denen sich das Gelände leicht öffnet.

Der Abschnitt ist gut begehbar, erfordert jedoch aufgrund des schmaleren Weges und der naturnahen Struktur etwas mehr Aufmerksamkeit als der asphaltierte Einstieg.


Bis zu 2 Stunden und 300 Höhenmeter. Für alle Fitnesslevel.Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Entspricht etwa SAC 1.


Staudamm und Wesertalsperre

Im weiteren Verlauf wird der Staudamm erreicht, über den die Weser erneut überquert wird. Dieser Abschnitt stellt einen deutlichen landschaftlichen Übergang dar.

Unterhalb des Damms ist das Wasser in Bewegung, während oberhalb die gestauter Bereich der Wesertalsperre beginnt. Die Wasseroberfläche ist ruhig und gleichmäßig, ohne sichtbare Strömung.

Der Bereich um den Damm ist offener gestaltet als die vorherigen Abschnitte. Die Sichtachsen erweitern sich, und der Blick kann über größere Teile der Wasserfläche schweifen. Die Umgebung wirkt strukturierter und weniger dicht bewachsen.

Der Übergang ist klar erkennbar und stellt einen markanten Punkt innerhalb der Route dar.

Waldpassagen als Verbindung

Nach dem Überqueren des Damms führt die Route wieder in bewaldetes Gebiet. Die Wege sind hier überwiegend naturbelassen, jedoch gut erkennbar und stabil begehbar.

Der Wald ist dicht, mit einem gleichmäßigen Bestand an Bäumen und geringem Unterwuchs. Der Lichteinfall ist reduziert, wodurch eine gleichmäßige, ruhige Atmosphäre entsteht.

Dieser Abschnitt dient vor allem der Verbindung zwischen Damm und Uferweg. Die Wege verlaufen ohne größere Höhenunterschiede und ermöglichen ein gleichmäßiges Vorankommen. Das Wasser der Talsperre ist nur gelegentlich durch die Bäume sichtbar, bleibt jedoch als landschaftliches Element präsent.

Uferweg entlang der Wesertalsperre

Der folgende Abschnitt verläuft direkt entlang des Ufers der Wesertalsperre. Der Weg ist überwiegend eben und weist keine nennenswerten Steigungen auf.

Die Wasserfläche ist ruhig und gleichmäßig, wodurch sich ein klarer Kontrast zur zuvor erlebten Flussdynamik ergibt. Der Weg folgt dem natürlichen Verlauf des Ufers und bleibt in konstantem Abstand zum Wasser.

Die Umgebung ist offen genug, um regelmäßige Sicht auf die Wasserfläche zu ermöglichen, gleichzeitig jedoch von Wald gesäumt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Struktur aus Wasserlinie und Waldrand.

Der Untergrund ist gut begehbar und erlaubt ein konstantes Gehtempo ohne technische Anforderungen.

Aufstieg am Mückensiefen auf Waldpfaden

An der Einmündung des Mückensiefen beginnt der Rückweg. Ab hier verläuft die Route auf schmaleren, naturbelassenen Waldpfaden, die deutlich weniger ausgebaut sind als die bisherigen Wege.

Der Untergrund ist uneben, teilweise wurzelig und stellenweise feucht. Der Weg führt kontinuierlich bergauf, wobei die Steigung moderat, aber spürbar ist.

Der Mückensiefen tritt in diesem Abschnitt deutlich stärker in Erscheinung als zu Beginn der Tour. Das Wasser verteilt sich über mehrere kleine Rinnen, flache Bereiche und feuchte Zonen im Waldboden. Der Bach ist nicht durchgehend klar definiert, sondern zeigt eine verzweigte Struktur.

Die Nähe zum Wasser ist hier dauerhaft gegeben. Geräusche des fließenden Wassers begleiten den Aufstieg, und die Umgebung ist deutlich feuchter als in den vorherigen Abschnitten.

Dieser Teil der Strecke erfordert erhöhte Aufmerksamkeit beim Gehen, bleibt jedoch ohne technische Schwierigkeiten.

Rückweg auf befestigten Wegen

Mit zunehmender Höhe verändert sich die Wegbeschaffenheit erneut. Die schmalen Pfade gehen in breitere, befestigte Wege über.

Der Untergrund wird fester und gleichmäßiger, wodurch das Gehen wieder einfacher wird. Gleichzeitig lichtet sich der Wald leicht, und die Struktur der Umgebung wird offener.

Der Anstieg flacht ab, und die Route verläuft ohne weitere besondere Anforderungen zurück zum Ausgangspunkt. Die Wegführung ist klar und einfach nachvollziehbar.

Tour im Überblick

Start/Ziel: Wanderparkplatz Schönefelderweg (am Vennkreuz)

Charakter: Kombination aus asphaltierten Wegen, Flussabschnitten, Stausee und naturnahen Waldpfaden

Schwierigkeit: Leicht bis moderat

Wegebeschaffenheit: asphaltierter Abstieg, Uferwege und Waldpassagen, schmale Waldpfade am Mückensiefen

Besondere Merkmale: Frühe Querung des Mückensiefen auf Asphalt, Weserufer mit naturnahen Abschnitten, Staudamm und Übergang zur Wesertalsperre, Naturnaher Aufstieg entlang des Bachsystems

Fazit

Die Rundwanderung weist eine klar strukturierte Wegführung mit gut nachvollziehbarem Verlauf auf. Der Einstieg erfolgt komfortabel auf befestigten Wegen und geht im weiteren Verlauf in naturnähere Abschnitte über.

Die Gewässer prägen die Tour in unterschiedlichen Ausprägungen: zunächst zurückhaltend beim Mückensiefen, anschließend deutlich sichtbar an der Weser und schließlich ruhig und flächig an der Wesertalsperre. Im letzten Abschnitt tritt der Mückensiefen erneut in den Vordergrund und bestimmt den Charakter des Aufstiegs.

Insgesamt handelt es sich um eine abwechslungsreiche, technisch einfache Wanderung mit wechselnden Landschaftsformen und klarer Orientierung.

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